Repräsentation der Kinesiologie in Deutschland

Alfred Schatz und Kollegen brachten das Ausbildungsmaterial der Touch-for-Health-Foundation nach Deutschland, wo sie das „Institut für Angewandte Kinesiologie“ (1982) und 1987 die „Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie“ gründeten. Diese Organisationen und viele andere weltweit verbreiten heute nahezu alle Formen von „Kinesiologie“ an medizinische Heilberufe und Laien. Eine einheitliche medizinische Mindestqualifikation ist für Kinesiologen nicht erforderlich. „Kinesiologe“ ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung.

Die Fachgesellschaften für medizinische Applied Kinesiology in Deutschland (Deutsche Ärztegesellschaft für Applied Kinesiology, DÄGAK), Österreich (ICAK-A) und der Schweiz (ICAK-CH), deren Mitgliederschaft ausschließlich aus Personen mit einem staatlichen medizinischen Diplom (Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktiker in der Schweiz, Physiotherapeuten) besteht, grenzen sich bewusst von den Laienorganisationen ab. Die Mitgliedschaft der International Medical Association of Applied Kinesiology (IMAK) mit Sitz in Klagenfurt besteht ausschließlich aus Ärzten und Zahnärzten.

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